Tokyo Freeters

Eine sehr interessante Dokumentation über Freeter in Japan. Freeters halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Einige sogar über mehrere Jahre. Die Dokumentation wurde von Marc Petitjean gefilmt.

Aber bevor ich jetzt zu viel vorneweg nehme, schaut euch am besten mal diese Ausschnitte an.

ZUM FILM

In Japan verdingen sich mehr als vier Millionen junge Menschen als Gelegenheitsarbeiter – darunter viele mit abgeschlossenem Universitätsstudium. Sie werden als Freeters bezeichnet; der Begriff setzt sich aus dem Anfang des englischen Worts „freetime“ und der Endung des deutschen Wortes „Arbeiter“ zusammen.
Der Name kam in den 90er Jahren auf. Damals benannte er Aussteiger, die nicht – wie in Japan üblich – ihr ganzes Leben einer Firma widmen wollten, sondern sich lieber mit Minijobs durchschlugen, um mehr Zeit zur freien Verfügung zu haben.

Die heutigen Freeters haben diese Entscheidung im Gegensatz zur vorherigen Generation nicht immer aus freien Stücken getroffen. Viele sind zu dieser Lebensweise gezwungen – durch die wirtschaftliche Lage und weil die Unternehmen schnell verstanden haben, angesichts der Krise schlechtere Arbeitsbedingungen durchzusetzen und Nutzen aus den Zeitarbeitern zu ziehen. Einige Freeters verdienen nicht einmal genug, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Sie übernachten in rund um die Uhr geöffneten Internetcafés; diese Untergruppe wird auch Net Refugees genannt.

Tokioer Freeters entwickeln nun ein Gegenmodell zu dem ihnen veraltet erscheinenden herrschenden Gesellschaftsmodell. Dieser neue Lebensstil, eine japanische Antikultur, beeinflusst immer weitere Kreise. Die Dokumentation befasst sich mit dieser neuen Gruppe von jungen Menschen, die sich dem System verweigern. Sie lassen die konformistischen Modelle Japans hinter sich, lehnen Konsumrausch und Arbeit bis zum Umfallen ab und sind davon überzeugt, dass ein gewisser Verzicht auf äußere Werte den inneren Reichtum fördert.

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Tokyo Freeters
(Frankreich, 2010, 48mn)
ARTE F

Ausgestrahlt wird das ganze am Freitag, 11. März 2011 um 10.00 Uhr.

Quelle: Arte

Arte machen immer noch die beste Dokus!

Ich habe mal eine gesehen, die haben auch die Jobs behandelt und mehrere Leute besucht:
– einen Schauspieler (Samurai-Film)
– eine Mangaka
– und ein Modefuzzi

War auh richtig cool, aber von 1900…irgendwas. Also dementsprechend älter!

PS: Skyline!!!!^^

Skyline? ^^

Skyline ab 0:25.

Dass du den nicht siehst…?^^

jetzt hab ich ihn gesehen :D

[…] das nun hiermit. Sie sind auf mich durch meinen Beitrag über die Dokumentation von arte über Tokyo Freeters aufmerksam geworden. Weshalb das ganze also nicht unterstützen. Finde gut, was die machen! Und […]

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